Archiv für Oktober 2011

Interview mit dem Berliner Rapper Refpolk

In Der Zeitschrift Katjuscha der Brandenburger Verbandes der VVN-BdA gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Berliner Rapper von „Schlagzeiln“ Refpolk, insbesondere über seinen Song „Geschichte wird gemacht“, in dem er sich mit der Widerstandskämpferin Hell Hirsch und das (mangelnde) Gedenken an die Personen des Widerstands gegen den Faschismus auseinandersetzte. Die Jüdin und Kommunistin Hella Hirsch wurde bei der Vorbereitung eines Anschlags im 3. Reich ertappt und ermordet. “ Ein Gespräch über Rap, Männlichkeit, feministische Perspektiven und antifaschistische Gedenkpolitik.“

Die Musik findet ihr hier.

Die Katjuscha Nummer 5 findet ihr hier.

Ausflug nach Peenemünde

Wie jedes Jahr lud die Rostock VVN-BdA auch diesmal zum Besuch einer Gedenkstätte aus der Zeit des Faschismus ein. Auch die Basisorganisation Jugend der VVN-BdA MV beteiligte sich wieder.

Bereits früh morgens holte der Bus die Reisenden aus ganz Rostock ab. Insgesamt 49 Antifaschist_Innen, Jung und Alt gleicher Maßen, beteiligten sich an dem Ausflug in die Gedenkstätte Peenemünde. Kurz vor 12 Uhr Mittags war der Bus endlich in Peenemünde angekommen. Es dauerte auch nicht lange, bis die Führung durch das riesige Gelände startete. Gespannt und aufmerksam guckten sich Alle das Gelände und die Ausstellung in Peenemünde an und hörten dem Mitarbeiter, der den Rundgang leitete, zu.


Bild: Die Gruppe auf dem Weg ins Museum

In Peenemünde wurden unter anderem seit 1936 die deutsche Kriegsrakete „Aggregat 4“ – besser bekannt unter ihrem Propagandanamen „V2“ („V“ für „Vergeltung“), entwickelt. Tausende Zwangsarbeiter_Innen wurden dazu eingesetzt und nicht wenige starben unter den menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen.


Bild: Die Nachbildung einer A4 Rakete im Maßstab 1:1.

Nach dem Ende des Rundganges konnten alle gemeinsam ein „Nachmittags-Mittagessen“ gönnen. Der anschließende Besuch in Deutschlands größter Schmetterlingsfarm hat vor allem den älteren Kamerad_Innen gefallen. Es war schon fast wieder dunkel, als sich der Bus auf den Rückweg machte. Zwar waren viele Mitgereiste erschöpft von dem langen Tag, aber gelohnt hat sich der Ausflug in die ehemalige „Heeresversuchsanstalt Peenemünde“ auf alle Fälle.

Buchvorstellung „Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich“ in Schwerin

Die Landeshauptstadt Schwerin (Stadtarchiv) und die Stiftung Mecklenburg laden gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Edition Temmen aus Bremen zur Vorstellung des gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Stiftung Mecklenburg herausgegebenen Handbuches

„Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich“

am 12. Oktober 2011 um 19.30 Uhr
in das Schleswig-Holstein-Haus ein.

Nach einer Begrüßung durch die Veranstalter werden die Autoren Dr. Michael Buddrus, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Sigrid Fritzlar, Landeshauptarchiv Schwerin ihre Arbeit vorstellen und sich den Fragen des Publikums stellen.

Mit der Totalerhebung von Entwicklungsdaten der 60 Städte des nationalsozialistischen Gaus Mecklenburg sowie der dort tätigen Bürgermeister, Stadträte und Ratsherren (immerhin 1.115 erfasste Personen) steht dieses Handbuch bislang in Deutschland einmalig da. Ergänzt werden die Stadtprofile und Kurzbiografien durch eine Bilddokumentation historischer Ansichten aller Rathäuser, Fotografien von zahlreichen Amtsträgern der NS-Kommunalpolitik und Abbildungen der damals gültigen Stadtwappen.

Der Eintritt ist frei!

Kontakt: Stiftung Mecklenburg, Tel.: 0385/5007782; info[ät]stiftung-mecklenburg.de

Neofaschist_Innen ist der Eintritt untersagt.




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