Ausflug nach Peenemünde

Wie jedes Jahr lud die Rostock VVN-BdA auch diesmal zum Besuch einer Gedenkstätte aus der Zeit des Faschismus ein. Auch die Basisorganisation Jugend der VVN-BdA MV beteiligte sich wieder.

Bereits früh morgens holte der Bus die Reisenden aus ganz Rostock ab. Insgesamt 49 Antifaschist_Innen, Jung und Alt gleicher Maßen, beteiligten sich an dem Ausflug in die Gedenkstätte Peenemünde. Kurz vor 12 Uhr Mittags war der Bus endlich in Peenemünde angekommen. Es dauerte auch nicht lange, bis die Führung durch das riesige Gelände startete. Gespannt und aufmerksam guckten sich Alle das Gelände und die Ausstellung in Peenemünde an und hörten dem Mitarbeiter, der den Rundgang leitete, zu.


Bild: Die Gruppe auf dem Weg ins Museum

In Peenemünde wurden unter anderem seit 1936 die deutsche Kriegsrakete „Aggregat 4“ – besser bekannt unter ihrem Propagandanamen „V2“ („V“ für „Vergeltung“), entwickelt. Tausende Zwangsarbeiter_Innen wurden dazu eingesetzt und nicht wenige starben unter den menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen.


Bild: Die Nachbildung einer A4 Rakete im Maßstab 1:1.

Nach dem Ende des Rundganges konnten alle gemeinsam ein „Nachmittags-Mittagessen“ gönnen. Der anschließende Besuch in Deutschlands größter Schmetterlingsfarm hat vor allem den älteren Kamerad_Innen gefallen. Es war schon fast wieder dunkel, als sich der Bus auf den Rückweg machte. Zwar waren viele Mitgereiste erschöpft von dem langen Tag, aber gelohnt hat sich der Ausflug in die ehemalige „Heeresversuchsanstalt Peenemünde“ auf alle Fälle.





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