Neo-Faschist_innen versuchten Bildungsprotestdemo zu unterwandern

Heute den 17.11.2011 fand in der Hansestadt Rostock eine Demonstration unter dem Motto „Solidarität und Freie Bildung“ statt. Ca. 300 Menschen wollten deutlich machen, dass Bildung ein Grundrecht sei und vernünftig ausfinanziert gehöre. „Gute Bildung“ , dachten sich da die Neofaschist_innen „dafür ist ja jeder, das können wir nutzen um uns zu profilieren“. So versuchten denn mehrere Neonazis und/oder Neofaschist_innen sich in den Demonstrationszug einzuschleichen um linke Aktivist_innen zu fotografiernen und Stoff für ihre lokalen und regionalen Propagandaseiten zu produzieren. Einigen Demonstrationsteilnehmer_innen fielen diese merkwürdigen Gestalten jedoch sofort auf, so dass sie ständig unter Beobachtung standen. Als während einer Kundgebung dann das Kleben eines „Junge Nationalisten“-Aufklebers beochbachtet wurde, wurde es zur Gewissheit: Es waren Nazis auf der Demonstration. Die als Neofaschist_innen identifizierten wurden sofort Demonstration verwiesen bzw. suchten von selbst das Weite. Über eine Durchsage im Lautsprecherwagen wurde noch einmal unmissverständlich klargemacht, das Neo-Faschist_innen aller Coleur, Rassist_innen und Nationalist_innen nicht erwünscht sind und sich gefälligst zu verziehen haben. Denn eine Freie Bildung, so waren sich die Demonstrationsteilnehmer_innen einig, ist mit Nationalismus, Rassismus und Faschismus nicht vereinbar! Nach der Durchsage, bei der der Vorfall publik gemacht wurde, fingen die Demonstrant_innen spontan an „Nazis raus“ zu skandieren. Die Bildungsprotestbewegung hat also deutlich gemacht, das Neo-Faschisten kein Teil von ihr sein können. Nazis können sich nicht über das Bildungsthema profilieren, erst recht nicht in den Reihen der Bildungsstreikbewegung! Auch der Versuch verdeckt in diese Bewegung zu sickern sind zum Scheitern verurteilt! In diesem Sinne: Für eine Welt ohne Faschismus!

Edit: Inzwischen ist ein Artikel der so genannten „Nationalen Sozialisten Rostock“ publiziert worden, in dem der Versuch unternommen wurde, die Sachlage zu verklären. So heißt es „Eine aktive Teilnahme hatte man im Vorfeld kategorisch ausgeschlossen, da man sich mit den Forderungen des Bildungsstreik-Bündnisses nicht identifizieren konnte.“ Natürlich war eine offene Teilnahme niemals geplant, da die „Nationalen Sozialisten“ ansonsten Gefahr gelaufen wären von der Demonstration „entfernt“ zu werden. Das jedoch schliesst ja eine heimliche Teilnahme an der Demonstration,wie vormals auch bei Anti-AKW Kundgebungen und Demos versucht, nicht aus. Dafür sprechen auch einige der Fotos, die von der NSR publiziert wurden. Die NSR überführt sich hierbei (wieder einmal) selbst der Lüge.





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