Archiv der Kategorie 'Antifaschismus in Bewegung'

Zeitschrift „Wahlweise“ zensiert Beitrag Pro NPD-Verbot

Die Zeitschrift „Wahlweise“ des Jugend-Medienverbandes Mecklenburg Vorpommern zru Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zensierte den Beitrag in einer Pro-Contra Diskussion für ein Verbot der faschistischen Partei NPD. Es ist durchaus üblich das Redaktionen nachträglich einen Text bearbeiten, nicht jedoch in einer derart Sinnverfälschenden Art und Weise. Unter anderem wurde in dem Pro-Verbot Beitrag des VVN-BdA Mitglieds das Unwort „Nationaldemokraten“ in den Text geschmuggelt, außerdem wurde Kritik an der schützenden Haltung des Verfassungsschutzes gegenüber einem Verbot der NPD und Kritik an der so genannten Mitte der Gesellschaft weg rationalisiert, und das ohne Rücksprache mit dem Autor.

Zum Originaltext geht es hier.

[DBR-MV] Verteilaktion in Bad Doberan

Diese Nacht wurde in Bad Doberan Infomaterial der Kampagnen „Wake up Stand up“ und „No-NPD“ verteilt. Antifaschist_innen plazierten jeweils über 1000 Exemplare der Zeitung „No NPD“ und Flyer der „Wake Up Stand up“ Kampagne in den Briefkästen. Mehrere voll besetzte Autos mit Nazis geierten um die Aktivist_innen herum, diese ließen sich jedoch nicht abhalten. Denn bei der letzten Wahl wählten 500 der ca. 8000 Doberander die NPD – Aufklärung über die Neofaschisten ist bitter notwendig!

In der Nacht zum Dienstag verteilte eine kleine Gruppe von Antifaschist_innen die Zeitschrift No-NPD und Flyer der Wake up Stand up Kampagne in der kleinen Stadt Bad Doberan bei Rostock. In dem kleinen Kur- und Urlaubsort gibt es ausser vielen Touristen auch noch reichlich Faschos, antifaschistischer Widerstand ist in kleineren Orten gerade in Mecklenburg-Vorpommern nicht immer leicht zu realisieren. Doch gerade in solchen Orten ist es ungleich wichtiger, den Faschos nicht die Straße und die Köpfe zu überlassen. Und so können sich morgen früh in einem weiteren Ort in Mecklenburg-Vorpommern die Menschen über antifaschistische Post freuen.

Bereits nach ca. einer halben Stunde konnte man die ersten Faschos aus ihren Löchern kriechen und sich zusammenrotten sehen. Die Verteilaktion wurde jedoch mit unverminderter Intensität fortgesetzt. Offensichtlich trauten die drei bis vier voll besetzten PKWs sich doch nicht so ganz an die Antifaschist_innen heran, so das die gesamte Innenstadt mit NO NPD Zeitungen und Informationflyern der Kampagne „Wake up Stand up“ abgedeckt werden konnte. Die Außenbezirke der Stadt wurde in 2 vorhergehenden Aktionen bereits reichlich mit Infomaterial eingedeckt.

Neben der Verteilaktion verschwanden auch einige NPD-Plakate von ihren Plätzen, und das unabhängig von den an der Verteilaktion beteiligten Antifaschist_innen. Ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen die Schnauze voll haben von der rassistischen Propaganda einer verlogenen Partei, die nichts zu bieten hat ausser dumpfe und hirnlose Parolen und organisierte Schlägertrupps.

Die Stadt Bad Doberan versucht ihr Naziproblem klein zu reden und agiert immer wieder gegen Antifaschist_innen vor Ort, um ihren Widerstand zu ilegalisieren. Gerade deshalb wird die Antifa-Arbeit vor Ort zur Pflicht! Probleme tot zu schweigen kann nicht unsere Lösung sein!

Informiert euch über die Kampagne Wake up Stand up – keine Stimme den Nazis in MV und werdet selbst aktiv! Kommt zur Demo am 03.September nach Schwerin!

Zähne zeigen: Aktionstage gegen Rechts in Stralsund

Die Initiative Rock gegen Rechts Stralsund, die eine Kampagne unter dem Motto „wählen gehen für mehr Demokratie“ im letzten Monat startete, veranstaltet vom 15.-20.August Aktionstage gegen Rechts. Das Programm ist Bunt und Vielfältig. Vorträge, Filmabende, eine Ausstellung, ein Konzert sowie die Präsentation eines neuen Jungwählerwerbespots sind Teil der Aktionstage.

Die Ausstellung die den Namen „Neofaschismus in Deutschland“ trägt zeigt die „Biedermänner“ der braunen Szene in der Bundesrepublik. Sie erklärt Zusammenhänge von Gruppen und Personen.
Eröffnung ist 17.00Uhr.

Nach der Eröffnung wird es um 18.00Uhr weitergehen mit der Premiere des Jungwählerwerbespots „Warum wählen gehen“. Dieser ist in Zusammenarbeit mit der Sophie Medienwerkstatt e.V. und einigen Jugendlichen aus verschiedenen Städten entstanden. Er soll junge Menschen auffordern von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen und gleichzeitig soll er anregen zu eigenen Überlegungen über demokratische Prozesse.

Um 19.00Uhr folgt dann der Dokumentarfilm „Hightech Nazijäger“ in dem geschildert wird wie FBI – Agenten Altnazis aufspüren. Weitest gehend finden die Aktionstage die ganze Woche in der Volkshochschule (Friedrich-Engels-Str. 28) statt.

Am Samstag den 20.08.2011 wird es im Sticer Theater (Frankenstraße 57) nochmal eine Informationsveranstaltung geben. Diesmal zum Wahlkampf der NPD und rechte Strategien in Mecklenburg-Vorpommern. Die diesjährige Kampagne wird in der alten Eisengießerei (Frankenstraße 61) mit einem Konzert gegen Rechts verschiedener Stralsunder und auch nicht-Stralsunder Bands beendet.

Zu den Unterstützern der Kampagne gehören u.a. auch Gewerkschaften, die Initiative Kein Bock auf Nazis, der Stern mit der Kampagne „Mut gegen rechte Gewalt“, Exit Deutschland, Kowa MV, Jugendverbände, Parteien, Organisationen, Land MV, Politiker, Vereine und Firmen.

Weitere Termine zu Aktionswoche findet man auch unter www.rgr-stralsund.de.vu

Weitere Termine:

Montag:

17.00Uhr|VHS*|Ausstellungseröffnung|“Neofaschismus in Deutschland“ – Ini.RGR Stralsund
18.00Uhr|VHS*|Film-Premiere|Walwerbespot „Warum wählen gehen“ – Ini.RGR Stralsund
19.00Uhr|VHS*|Filmabend|Hight-Tech Nazijäger – Ini.RGR Stralsund

Dienstag:

18.00Uhr|VHS*|Film&Vortrag|“9qm-Leben von Flüchtlingen in MV – Flüchtlingsrat MV e.V.

Mittwoch:

18.00Uhr|VHS*|Vortrag|Rechte Gewalt in MV – Lobbi e.V.

Donnerstag:

18.00Uhr|VHS*|Vortrag|Braune Saat – Ökologie von Rechts – Sobi e.V.

Freitag:

18.00Uhr|VHS*|Fachgespräch|»Alltagsrassismus und rechte Strukturen. Ein Fachgespräch über ›deutsche Zustände‹ und antifaschistische Perspektiven« mit Friedrich Burschel von der Akademie für politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin) und Stefan Nadolny vom Peter-Weiss-Haus (Rostock) – Rosa-Luxemburg-Stiftung

Samstag:

16.00Uhr|Sticer**|Vortrag|Rechter Wahlmapf, Strukturen und Strategien – Sobi e.V. /DGB Jugend

19.00Uhr|Eisengießerei***|Konzert gegen Rechts mit den Bands Vodka Revolte, Depresside, Guten Morgen Lena, Astray, Feine Sahne Fischfilet, der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ und einer Infostand Meile – Ini.RGR Stralsund

VHS*=Volkshochschule Stralsund, Friedrich-Engels-Str.28, 18439 Stralsund
Sticer**=Sticer-Theater e.V., Frankenstraße 57, 18439 Stralsund
Eisengießerei***=Alte Eisengießerei, Frankenstraße 61, 18439 Stralsund

Greifswald: NPD goes Schönwalde II

Dieses Jahr lief es für die NPD bisher nicht wirklich rund. Erst stoppten Massenblockaden in Greifswald ihren Aufmarsch, dann schlug ihnen in Demmin kräftiger Protest entgegen und nun werden land auf land ab NPD-Plakate von den Laternen geholt. Die Naziszene reagiert auf diese Schlappen in der ihr vertrauten Art. Gewalttätige Übergriffe nehmen zu. In Greifwald wurde erst vergangene Nacht ein Punker wieder ins Krankenhaus geprügelt, in Rostock dagegen scheiterte vor einer Woche ein Übergriff. Nachdem man im Mai mit einer Demonstration nicht nach Schönwalde II kam, geht man nun auf Nummer sicher. Man hat eine Kundgebung gleich direkt im Stadtteil angemeldet.
Weiterlesen könnt ihr hier.

Demo in Bad Doberan: Schluss mit rassistischer Hetze und Nazigewalt!

Aufruf: Fünf Jahre NPD im Landtag – Genug ist genug!

Am 4. September 2011 ist es soweit: Wieder sollen für fünf Jahre die Sitze des Schweriner Landtages besetzt werden. Seit dem Einzug 2006 dient der NPD das Parlament als Bühne für ihre menschenverachtende Propaganda. Sie erhielten Millionenbeiträge, konnten ihre Kader in Lohn und Brot bringen und neue Strukturen im Land aufbauen. Im Landtag selbst machten sie eher durch inszenierte Skandale von sich reden. So betont die NPD selbst, dass sie ihre Aufgabe nicht in der konstruktiven Arbeit sehen würden.

Ähnlich verhält sich die NPD in Bad Doberan. Allerdings fallen die NPD-Vertreter im Kommunalparlament vor allem dadurch auf, dass sie nichts tun. Auffällig sind jedoch die Neonaziaktivitäten auf der Straße, rechte Übergriffe etwa auf alternative Jugendliche in Bad Doberan sind keine Seltenheit. Gezielt versuchen Neonazis mit Verstärkung aus Rostock und Umgebung, ihre Opfer einzuschüchtern und zu bedrohen. Wenn sie nicht direkt aus dem Umfeld der NPD stammen, erhalten die Gewalttäter von der Partei propagandistische Unterstützung.

Lassen wir nicht zu, dass Neonazis ungestört in Kleinstädten gezielt alternative Jugendliche und all jene, die nicht ihr beschränktes Weltbild passen, einschüchtern. Kommt zur Antifa-Demo gegen rechte Normalität und neonazistische Gewalt. Mit eurer Unterstützung wollen wir ein klares Zeichen setzen, dass es in Bad Doberan und überall antifaschistischen Widerstand gibt und geben muss.

Keine Stimme den Nazis – nicht am Stammtisch, nicht im Kreistag und erst recht nicht im Landtag! Kick them out!

Demo – Bad Doberan – 13.08. – 13 Uhr – Bahnhof

NoNPD-Zeitungsverteilaktion in Rostock und Umgebung

Vergangenes Wochenende wurden hunderte Zeitungen der Kampagne “NPD-Verbot jetzt!” in Briefkästen verteilt. Sämtliche Dörfer des Landkreises Rostock konnten mit den “Wahlextras” der VVN-BdA bestückt werden.

Bei guten Wetter und mit hervoragender Laune fuhren gleich mehrere Autos in alle Himmelsrichtungen von unserem Büro in der Stephanstraße los, um die Zeitungen für die bevorstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September zu verteilen.
Innerhalb von wenigen Stunden konnten knapp 1.000 Zeitungen unter die Menschen gebracht werden. Am Rande der Aktion konnten die Antifaschist_Innen auch Gespräche mit Anwohner_Innen führen. “Wählen Sie nicht die NPD” war die klare Ansage an Alle, die die Zeitung bekamen. Die Reaktionen waren einhellig. Eine ältere Frau meinte, als auch sie eine Zeitung erhielt: “Die Nazis wählen? Ich bin doch nicht verrückt”.
Die kommenden Wochen werden wir in weitern Kreisen und Städten solche Verteilaktionen durchführen. Wir danken alle Helfer_Innen der Aktion. Wir rufen alle fortschrittlichen Menschen dazu auf, sich der Kampagne anzuschließen und neofaschistischen Organisationen, wie der NPD, eine klare Abfuhr zu erteilen. Gemeinsam – und nur gemeinsam – werden wir dem braunen Spuk in Mecklenburg-Vorpommern eine Ende setzen.
Die Kampagnenzeitung kann hier runtergeladen werden.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Aufruf: Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!

Bewegende Veränderungen sind von den Land- und Kreistagswahlen am 04. September in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu erwarten. Doch zumindest eine wichtige Entscheidung wird am Wahltag fallen: Ob die NPD wieder in den Landtag einzieht. Es droht eine weitere Verankerung und Verfestigung neonazistischer Akteure, Strukturen und Propaganda im Bundesland.

Fünf Jahre NPD im Landtag sind bereits längst Grund genug, gegen die neuen Nazis aktiv zu werden. Fünf Jahre lang diente ihnen das Parlament als Bühne für ihre Hetze gegen MigrantInnen, Jüdinnen und Juden, AntifaschistInnen, Menschenrechte und Demokratie. Sie erhielten Millionenbeiträge für ihre Propaganda aus der staatlichen Parteienfinanzierung, konnten ihre Kader in Lohn und Brot bringen und den Schutz des Parlaments für den Aufbau neuer Strukturen und eine Vielzahl von Veranstaltungen nutzen.

Schluss damit! Werden wir aktiv und stehen auf gegen die Propaganda der Rechten, gegen die Aktionen der Neonazis und gegen den Wahlkampf der NPD!

Nationalsozialistischer Hetze entgegentreten!

Die Abgeordneten der NPD fordern im Landtag das Recht des Stärkeren, die Partei hetzt auf Flugblättern gegen polnische NachbarInnen, ihre AnhängerInnen sprühen antisemitische Parolen oder greifen MigrantInnen an. Ob im Anzug, im Jugendclub, als “höflicher Nachbar” oder in welchem Kostüm auch immer: Offen beziehen sie sich auf den historischen Nationalsozialismus, streben seine Wiederkehr an und heißen dessen Verbrechen gut. Wir rufen euch auf, ihre bürgerliche Fassade zu entlarven sowie der Propaganda der Neonazis entschieden und offensiv entgegenzutreten!

Hintergründe rechter Ideologie aufzeigen!
Rechte Einstellungen entstehen nicht im luftleeren Raum. Neonazis greifen bestehende Ausschlussverfahren der Gesellschaft auf und radikalisieren sie in Ressentiment, Hass und Gewalt. Die Isolierung von Flüchtlingen, die Stigmatisierung von Arbeitslosen oder die Ausgrenzung von Homosexuellen sind jedoch gesamtgesellschaftliche Probleme. Wir rufen euch auf, diese Zusammenhänge zu kritisieren sowie gegen staatliche Politik und diskriminierende Meinungsäußerungen zu protestieren!

Antifaschismus bleibt kreativ und unabhängig!
Antifaschistischer Protest, der den Neonazis auf der Straße aktiv entgegentritt, wird zunehmend als “extremistisch” verunglimpft und kriminalisiert. Wer Antifaschismus auch als Gesellschaftskritik versteht, wer sich seine Aktivitäten nicht von der Bundesregierung vorschreiben lässt, wird somit auf eine Stufe mit Neonazis gestellt. Wir rufen euch auf, euch nicht vom Staat spalten zu lassen sowie weiterhin gegen Nazis phantasievoll und unberechenbar zu agieren!

Gemeinsam gegen Nazis und für eine gerechte Gesellschaft!
Wir sind im ganzen Bundesland aktiv in Netzwerken und Gruppen, in Clubs und Projekten, in Bands und Medien. Entgegen den Wahnvorstellungen rechter Ideologie versuchen wir alternativ, kreativ und selbstbestimmt zu leben. Wir hinterfragen und kritisieren gesellschaftliche Zustände und wissen, dass Neonazis die sozialen und politischen Folgen des kapitalistischen Systems auf ihre Feindbilder projizieren. Eine “deutsche Volksgemeinschaft”, antisemitische Verschwörungstheorien und rassistische Ausgrenzung sind keine Lösungen, sondern Teil des Problems. Deshalb handeln wir gemeinsam – und leisten gegen Nazis sowie Ausbeutung, Repression und Verwertungslogik solidarisch über künstliche Grenzen von Hautfarbe, Herkunft und Geschlecht hinweg Widerstand.

Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!

Wir sind uns bewusst, dass sich die Nazis ihren Wiedereinzug nicht einfach nehmen lassen wollen. Deshalb werden wir uns auch 2011 den Nazis durch verschiedene Aktionen des zivilen Ungehorsams entgegen stellen. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Wiedereinzug der NPD zu verhindern.

Wir werden uns weiterhin bei Versuchen der Kriminalisierung solidarisch zueinander verhalten. Wir stellen uns gegen jeden Versuch, antifaschistischen Protest als „extremistisch“ zu bezeichnen.

2011 werden wir den Nazis ihren Wahlkampf gemeinsam stören – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Die Homepage der Kampagne findet ihr unter www.wakeup-standup.info. ;-)

Sagt NEIN! – Wolfgang Borchert schrieb gegen Krieg und Vergessen an

Es ist mehr als eine Anstandspflicht, an den 90. Geburtstag von Wolfgang Borchert und an sein literarisches Vermächtnis zu erinnern. Wir sind es ihm, aber nicht minder uns selbst schuldig, den heutigen Generationen.

Wolfgang Borchert blieben nur wenige Jahre, schreibend der Wahrheit über soeben erlebte Geschichte auf die Spur zu kommen. Er verstarb 26-jährig im November 1947. Die Jahre seiner intensiven schriftstellerischen Arbeit waren ein unerbittlicher, oft qualvoller Wettlauf mit einer tückischn Krankheit, gegen die er verlor. Da hatte er ein Werk hinterlassen, das gegen die sich nach der Niederlage des Faschismus ausbreitende Sucht, die Vergangenheit vergessen zu wollen, anschrieb. Damals eine unerhörte Herausforderung, zwingt sie uns heute zu der Frage, wieviel das Wort des Dichters für den Lauf der gesellschaftlichen Wirklichkeit wiegt? Steht es für die Vergeblichkeit von Vernunft, weil die letzten Worte, die Wolfgang Borchert schrieb, der Appell an die Menschen, sagt NEIN zu Krieg, nicht das bestimmende Gehör fand? Weiter gehts hier.

COMON,COMON! ANTIFA-HOOLIGANS!!

Kundgebung in Rostock: 66 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus!

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist_Innen Rostock lädt am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus, zur traditionellen Kundgebung in Rostock am Ehrenfriedhof der gefallenen Rotarmisten ein. Beginn ist 10Uhr am Puschkinplatz. Es werden unter anderem Regine Lück (MdL) und Ida Schillen sprechen.
Anschließend gibt es die Möglichkeit, Blumen und Gebinde niederzulegen.

Neofaschist_Innen ist der Zutritt untersagt.




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